Oberflächenersatz am Hüftgelenk nach McMinn (BHR)
Im Gegensatz zu Standardprothesen werden bei diesem Verfahren nur die erkrankten oberflächlichen Anteile des Gelenkes entfernt, Hüftkopf und Schenkelhals bleiben erhalten. Die "Überkronung" des Hüftkopfes erfolgt mit einer Metallkappe, die - wie auch die dünnwandige HüftPfanne - aus einer speziellen Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierung mit hohem Kohlenstoffgehalt besteht. |
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Vorteile des Oberfächenersatzes gegenüber Standardprothesen: |
- Das Implantat ahmt die natürliche Größe des menschlichen Hüftgelenks nach und erlaubt so ein natürlicheres Bewegungsausmaß und eine höhere Sicherheit hinsichtlich der Gefahr des Auskugelns
- Das Gelenkgefühl und die Reflexe bleiben erhalten
- Die Beinlänge und die Hebelverhältnisse für die Hüftmuskulatur werden nicht geändert
- Die natürliche Krafteinleitung vom Becken auf Hüftkopf und Oberschenkelknochen führt nicht zu einem Um- und Abbau von Knochen, sondern zu einer höheren Knochendichte
- Die hüftnahen Anteile des Oberschenkelknochens bleiben erhalten, so dass bei einer ggf. notwendigen Wechseloperation sehr gute Voraussetzungen für alle Arten von Prothesenschäften gegeben sind
In den meisten Fällen ist eine schnellere Genesung als beim Standardverfahren möglich. |



