Häufige Fragen
1.Gibt es Bandscheibenvorfälle, die nicht endoskopisch operiert werden können?
Nein, alle Arten von Bandscheibenvorfällen - unabhängig von ihrer Lage oder Größe - können von den Wirbelsäulenspezialisten im ATOS Wirbelsäulenzentrum endoskopisch entfernt werden.
Selbst übermäßig große Bandscheibenvorfälle mit losen im Wirbelkanal liegenden Sequestern (lose Teile der Bandscheibe) können durch die erfahrenen Spezialisten mittels eines endoskopischen Eingriffs in
Lokalanästhesie entfernt werden.
2. Bestehen bei einem endoskopischen Verfahren Risiken?
Bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen gewisse Risiken. Bei den minimalinvasiven endoskopischen Verfahren
können gewöhnlich nur geringfügige Komplikationen, wie z. B. Blutergüsse oder Wundschmerzen, auftreten.
Die Komplikationen, die für gewöhnlich bei einer offenen Operation befürchtet werden, wie dauerhafte Einschränkung der Nervenfunktionen, Narbenbildung- und Verwucherung mit postoperativen Schmerzen, Instabilität der Wirbelsäule, erhöhte Infektionsgefahr, Blutungen und Lähmungen, können bei einem minimalinvasiven Eingriff nahezu ausgeschlossen werden.
3. Das endoskopische Verfahren wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Ist dies schmerzhaft?
Dank der örtlichen Betäubung können viele Komplikationen die bei einem Eingriff unter Vollnarkose auftreten
könnten, vermieden werden. Mit der örtlichen Betäubung gibt der Anästhesist eine intravenöse
Tropfinfusion, die dem Patienten ein Gefühl der Zufriedenheit vermittelt und deshalb als angenehm empfunden wird.
Ein weiterer Vorteil der örtlichen Betäubung ist die Tatsache, dass der Patient bereits kurze Zeit nach dem
Eingriff wieder fit ist - der Kreislauf wird viel weniger belastet.
4. Wie lange werde ich arbeitsunfähig sein?
Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist von der Vorerkrankung und vom durchgeführten operativen Eingriff abhängig.
Viele Patienten sind bereits eine Woche nach einer endoskopischen Bandscheibenvorfallentfernung in der
Lage, einige Stunden am Tag zu arbeiten (leichte Büroarbeiten).
Eine vollständige Genesung ist durchschnittlich nach ca. 4 Wochen erreicht.
5. Ich wurde bereits einmal offen an der Wirbelsäule operiert.
Besteht die Möglichkeit eine erneute Operation - unter Verwendung des endoskopischen Verfahrens - durchzuführen?
Ein endoskopisches Verfahren eignet sich besonders gut als eine zweite Wirbelsäulenoperation.
Neben der Entfernung des erneut aufgetretenen Bandscheibenvorfalls kann das bei der ersten Operation
entstandene Narbengewebe entfernt werden.
6. Von meinem Arzt erfuhr ich, dass ich einen Bandscheibenvorfall habe. Wohin wende ich mich, wenn ich eine Beratung benötige. Gibt es die Möglichkeit mit dem behandelnden Arzt zu sprechen?
Sie können mit uns telefonisch (Tel. 0049 (0)89 20 4000 200) oder per E-mail (empfang@atos-muenchen.de)
Kontakt aufnehmen. Wir informieren Sie dann gerne ausführlich über die benötigten Unterlagen
und die weitere Vorgehensweise.


