Brustverkleinerung
Eine übergroße Brust kann Verspannungen zwischen den Schulterblättern und am Nacken sowie Haltungsschäden hervorrufen, die BH-Träger an den Schultern einschneiden lassen und Hautreizungen
unter der Brust und der Achsel auslösen sowie im täglichen Leben hinderlich sein.
Eine plastisch-chirurgische Verkleinerung mit Neuformung kann nicht nur aus optischen, sondern auch
aus medizinischen Gründen empfohlen werden. Ab einem Resektionsgewicht von ca. 500 g übernehmen
oder beteiligen sich die Krankenversicherungen meist an den Behandlungskosten, sofern vorher ein Antrag gestellt und schriftlich (!) genehmigt wurde. Auch die Brustverkleinerungsplastik wird heute narbenarm durchgeführt mit Versetzung des Brustwarzenhofs unter Erhaltung der Stillfähigkeit. Brustgröße und -form werden den Körpermaßen angepasst. Bei allgemeinem Übergewicht empfiehlt sich vorab eine Gewichtsabnahme. Der Eingriff wird in Narkose durchgeführt mit einer kurzzeitigen stationären Unterbringung in der Klinik. Daran schließt sich noch eine 2-wöchige ambulante Nachbehandlung an.
Ein Spezial-BH für 4-6 Wochen stützt die neue Brustform. In dieser Zeit soll man auch körperlich belastende Aktivitäten einschränken. Brustwarzenkorrektor
Eingezogene, sog. Schlupfwarzen, übergroße Brustwarzen oder -höfe kann man ambulant und in örtlicher Betäubung normalisieren. Gynäkomastie beim Mann
Beim Mann kann sich in der Pubertät oder auch später eine weibliche Brustform ausbilden, die sehr störend wirkt. Über einen nahezu unsichtbaren Schnitt innerhalb des Brustwarzenhofs wird die vergrößerte Brustdrüse operativ entfernt. Der Fettüberschuss lässt sich über denselben Zugang absaugen und so wieder eine normal männliche Brustkontur herstellen. Eine Gynäkomastie kleineren Ausmaßes kann man in örtlicher Betäubung als ambulante Behandlung korrigieren, bei ausgedehnteren Formen empfiehlt sich eine stationäre Behandlung in Narkose.
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